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#1
Wenn man Holz oder andere Plattenstoffe in verschieden große Stücke teilen möchte, dann stellt sich ja oft die Frage, in welcher Reihenfolge man die Schnitte macht, um möglichst wenig Verschnitt zu haben. Was bei kleineren Mengen meist noch im Kopf geht wird bei größeren Mengen schnell zur Herausforderung.

Ich habe mit der kostenlosen Website [Externer Link für Gäste nicht sichtbar] gute Erfahrungen gemacht. Einfach die Menge und Größe der vorhandenen Platten in "Stock Sheets" eintragen, Breite des Sägeblattes eintragen, Anzahl und Größe der gewünschten Stücke eintippen und den Rechner die Rechenarbeit machen lassen. Vielleicht hilft es ja dem ein oder anderen.

VG
Dominik
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robat1, JoeKW, Franek und 1 andere gefällt dies
#2
Hallo Dominik,

Danke! Guter Hinweis!

Das Tool kann man sicher mal gebrauchen.
Z.B . Auch beim Kunstleder-Zuschnitt für die Verkleidungen aber auch ausserhalb vom KaWaAusbau usw.

Robert
#3
Cool ! Danke für den Hinweis, Dominik !

Gruß, Frank
#4
Auf die Idee hätte ich auch schon mal kommen können :expressionless:

Ich verwende in meiner Firma schon lange Cutting Optimization Pro von [Externer Link für Gäste nicht sichtbar]. Das hat einen sehr guten Funktionsumfang, z.B. kann man, wie bei mir notwendig, einstellen, ob der erste Schnitt längs oder quer zur ganzen Platte erfolgen soll, man kann die Sägeblattstärke einstellen, ob man beim Zuschnitt etwas zugeben (z.B. für einen späteren Feinzuschnitt oder Vorfräsung) oder abziehen will (z.B. für Kantenanleimer), und es gibt auch noch eine Menge an Auswertungsfunktionen (Länge der Sägeschnitte, Länge der An-/Umleimer, verwendete Fläche, Verschnitt, Kosten, wenn man einen Preis eingegeben hat usw...). Dabei ist das Programm bezahlbar (99€) und als Firma habe ich auch die nötige Rechnung bekommen.
Wer möchte, kann damit auch seine Verschnittreste automatisch mit in den Lagerbestand aufnehmen lassen, die werden dann bei der nächsten Planung weiter verwendet. Man kann also im Prinzip sein ganzes Plattenwaren- und Stangenwarenlager damit verwalten. Werksttücketiketten gehen auch noch, wenn ih mich recht erinnere, hab ich aber noch nie verwendet.

Wem das zu viel ist - der Hersteller hat auch noch mehrere andere Programme im Angebot, die weniger können, weniger kosten, auch auf Mac und Linux laufen usw. usw.

Größter Vorteil, dass das Programm halt offline funktioniert. Support hatte ich auch schon mal gebraucht, als ich auf einen neuen Rechner umgezogen bin - die Antwortemail mit der neuen Lizenznummer war innerhalb weniger Stunden da.

@twoandahalfvan Dominik, ich werde beim nächsten Auftrag mal beide Optimierer gegeneinander laufen lassen, ob es da Unterschiede gibt.