Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

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#11
Habe nochmal bei ein Händler nachgefragt, der meinte ”Jemanden mit Adresse in der Schweiz kann das Auto kaufen und bevor der es in der Schweiz einführt kann der das Auto wieder verkaufen. Da spricht nix gegen.”

Der würde mir sogar mit eine Schweizer Adresse helfen wenn ich keiner habe. Macht der wohl nicht zum ersten mal denke ich.

Weiß nicht ob das die feine Art ist, aber anschauen werde ich mir das Auto schon. :thinking:
#12
Einfach zur Gemeinde gehen, Kleingewerbe anmelden. zB Onlinehandel mit Bücher oder so.
Kostet 10,- und dauert 15 minuten. Die Bude mit Gewerbeschein als Gewerbetreibender kaufen und anschliessend das Gewerbe wieder abmelden.
#13
Jumper hat geschrieben: vor 3 Tageeswegen der Umweg über den Motorschaden. Bin ja kein Jurist, aber bei Verkauf an Privat muss er dann wohl keine Gewährleistung geben.
Das dürfte inzwischen ausgefochten sein. Wenn der Motor tatsächlich nicht bei Übergabe kaputt ist, ist dies eine unzulässige Schutzbehauptung, um die Gewährleistung verbotenerweise auszuschließen und unwirksam.

Bei einem Kauf über einen schweizer- oder österreichischen Mittelsmann sollte darauf geachtet werden, dass trotz des grenzüberschreitenden Verkaufs in D die Mehrwertsteuer mit bezahlt wird.
Wenn das Fahrzeug ohne verkauft wird und nicht in A oder CH ankommt und verbleibt, kann das ziemlichen Ärger (Anzeige wegen Betrug, Steuerhinterziehung u.ä.) geben.

Gruß Matthias
#14
Behaupte einfach, dass du eine Firma hast. Trag im Vertrag einfach eine Phantasiefirma ein, z.B. Ruben Consultant. Dem Händler ist nur wichtig, dass du keine Garantie/Gewährleistungsforderungen als Privatperson stellen kannst.

Ansonsten dem Händler anbieten, dass du die Kosten einer Gebrauchtwagengarantie übernimmst. Ev geht er darauf ein
#15
Twinboxer hat geschrieben: vor 2 Tagedie Kosten einer Gebrauchtwagengarantie
Ich würde das nicht machen. Gebrauchtwagengarantien kommen von Versicherungen. Die haben viele Zeilen Kleingedrucktes! Kleine Schäden wickelt man am besten selbst ab...
Und wenn das Fahrzeug ein bestimmtes Alter und Laufleistung hat, ist das Thema eh für umme. Deshalb bieten die Händler auch selten den Verkauf an Privat an, weil die Versicherungen nichts akzeptables mehr anbieten.

Such mal nach einer solchen "Reparaturversicherung". Das sind schnell 500 Euro pro Jahr mit 500 Euro Selbstbeteiligung. Aber nur wenn das Fahrzeug nicht mehr als 150000km hat...

Gruß
Martin
#16
Meinen Sprinter wollte man mit fast 200tkm auch nicht mehr an Privat verkaufen. Was ich auch verstehen kann. Um das Problem zu lösen, war dann als Verkäufer ein Bekannter des Händlers im Kaufvertrag eingetragen. Habe somit von Privat gekauft, ohne Gewährleistung. Wie die beiden sich geeinigt haben, ist mir nicht bekannt, aber letztlich auch egal. War Barzahlung bei Übergabe mit Brief, allen anderen Papieren und Schlüsseln.
#17
@Ruben

Ich muß mal dumm fragen:

Der Händler will Dir (Privatperson) das Auto nicht verkaufen, weil er "Angst" vor der Mängelhaftung hat !
Du willst mit viel Aufwand den Ankauf über das Ausland oder einen "Händler" an Dich irgendwie organisieren?!

Bist Du überzeugt, daß das Auto wirklich gut ist???

Warum nicht so: Du vereinbarst mit dem Händler, daß er die billigst mögliche Garantieversicherung für das Fahrzeug abschließt und DU bezahlst diese. Vermutlich liegen die Kosten unter 1000 EUR - vielleicht beteiligt sich der Händler sogar.

Vorteil : der Händler verkauft ohne Risiko an Dich und muß keinem Händlerkollegen einen besseren Preis machen. Du zahlst ein bisschen drauf und hast für 1 Jahr einen zusätzlichen Schutz gegen Reparaturen (je nach Umfang der Versicherung)

Hast Du das mal angesprochen?!

Gruß
Michael
jj79, saniwolf gefällt dies
#18
Das geht nicht auf. Ältere Autos und Autos mit etwas höheren Laufleistungen sind quasi nicht mehr gegen technische Defekte versicherbar. Der Händler kommt damit nicht aus der Verantwortung raus. Würde das funktionieren, würden unsere älteren Gebrauchtwagen nicht mehr alle über die Grenze geschafft werden oder bei dubiosen Fähnchenhändlern landen, die damit entweder Geld waschen oder sich im Zweifelsfall irgendwie doch um die Gewährleistung drücken, indem der Laden dann plötzlich einem Vetter 2. Grades gehört oder so.

Gruß, Jens
#20
@jj79

Danke Joscha - damit geht mein Gedanke also auch in der Praxis auf, obwohl @Brownstar natürlich nicht unrecht hat - bei vielen Fahrzeugen ist entweder die Zeit oder der Tacho so weit abgelaufen, daß man seitens der Versicherer sicher ein Problem bekommt.

Musstest Du die Garantie eigentlich in Anspruch nehmen und wenn ja, klappte das??

Gruß
Michael