Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

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#1
Besser kann man es nicht erklären:
mrt, w112 gefällt dies
#2
Hallo Thomas, guter und anschaulicher Beitrag.
Da fällt mir doch ein, mir mal die Hände schmutzug zu machen und nach dem Luftdruck zu schauen.
Aber mir fällt auch noch eine andere Story ein: Als ich mein Auto neu beim Autohaus (ca. 150 km entfernt) abgeholt habe und mir dann alles zuhause am nächsten Tag genauer angeschaut habe, habe ich mein Ersatzrad vermisst. Eigentlich habe ich nur unter den Wagen geschaut, um zu sehen wo ich Wassertanks anbringen könnte. Und nein, ich hatte es nicht mit Pannenspray bestellt, sondern mit vollwertigem Ersatzrad. Alles was unter dem Auto zu sehen war, war ein schwarzer Abdruck vom Reifen. Beim Autohaus angerufen, die Sache erklärt und Ersatzrad geschickt bekommen. Aber es passt nicht, denn die Aufnahme für das Rad fehlte auch. Wieder geklärt. Des Rätsels Lösung: Beim Autohaus wurden im fraglichen Zeitraum bei 8 - 10 Neuwagen, die noch auf dem Hof standen, die Ersatzräder geklaut. Wie viele Kunden ohne Ersatzrad losgefahren sind wusste der Händler zu dem Zeitpunkt auch nicht und raufte sich die Haare. Also Aufnahme auch nachgeschickt und hier bei mir von Citroen als Versicherungsfall montieren lassen. Soweit alles ok.
Dann habe ich es probiert: So ein Ersatzrad wäre in 20 Sekunden geklaut.
Runterkurbeln mit Akkuschrauber, Kabel mit Seitenschneider abzwicken, fertig! Genau wie bei mir.
Ich bin zwar kein überängstlicher Mensch, aber mit einem korrosionsfesten Vorhangschloss durch die beiden Bohrungen der Kurbelaufnahme ist zumindest für Gelegenheitsdiebe die Sache vereitelt.
Gruß Manfred
Cruisemobile, w112 gefällt dies
#3
Um es einem Gelegenheitsdieb bzgl. Ersatzrad etwas schwerer zu machen, hier meine Umsetzung.
Durch die beiden Bohrungen in der Führungshülse wird ein wasserfestes Vorhangschloss geführt und versperrt somit den Zugang zum "Kurbelansatz". Da es unter dem Auto aber ein Gemisch aus sehr feinem Sand, Salz und Wasser gibt, muss der Schlossmechanismus davor zusätzlich geschützt werden. Dazu eignet sich ein Stück darüber gestülpter (größerer) Fahrradschlauch. Der wird um die Führungshülse mit einem strammen Kabelbinder befestigt. Am anderen Ende wird der Kabelbinder nicht ganz so fest zugezogen. So ist Schutz vor Sprühwasser, aber gleichzeitig langsames Heraustropfen von evtl. eingedrungenem Wasser möglich.
Sollte das Schloss im Fall einer Panne mal wirklich nicht aufgehen, ist die Führungshülse (Kunststoff) mit dem Schloss sicher mit etwas Gewalt oder einer kleinen Säge zu überwinden.
Den "Kurbelansatz" für das Ersatzrad habe ich ebenso wie die "Aufbockpunkte" für den Wagenheber gelb angepinselt. Dann sieht man sie auch im dunkeln besser (und meine Schwiegertöchter fanden das für den Fall der Fälle sehr hilfreich).
Gruß Manfred
Cruisemobile gefällt dies