Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

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#1
Guten Tag liebe Leute,

mir ist vorne Rechts die Feder gebrochen, da ich die Kiste sowieso gesamtheitlich höher legen und die Federn ersetzen wollte,
hat mich das logischerweise nicht schockiert.

Jetzt stellt sich mir nur die Frage: Goldschmitt (~400€ das Paar) oder Lesjöfors (~120€ das Paar)?

Da ich mir vorne auch Abstandshalter zum Höherlegen einsetzen lassen will (Hersteller: Spaccer; 4cm; knapp 400€ mit ABE/TÜV),
neige ich natürlich dazu, ein bisschen Geld bei den Federn zu sparen und die Lesjöfors zu nehmen.

Blos welche Lesjöfors sollte ich dann nehmen?

-Lesjöfors 4026196 (Standart für Light Fahrwerk)
-Lesjöfors 4026198 (Camper für Light Fahrwerk)

Hab halt Angst das es vorne viel zu hart wird, wobei ich es schon begrüßen würde wenn er netmehr so schwammig auf der Straße
liegen würde. Den Kiddies wird schnell schlecht :P...

Wie seht ihr das? Welche habt ihr drin? Ich weis nur von Andolini dass er die fürs Maxifahrwerk drinne hat. (22 am Ende der Nummer)

VG,
Manekken :sunglasses:
#2
Guten Morgen,

obwohl niemand geantwortet hat, werde ich kurz erzählen wie es weiterging.

Also diese Spaccer kommen nicht mit einer ABE sondern nur mit einem TÜV-Festigkeitsgutachten.
Zumindest die TÜV Stationen (bis auf eine) haben es kategorisch abgelehnt, diese Teile, ohne sehr kostenspielige Einzelprüfung (>1000€), abzunehmen.
Die eine andere TÜV Stelle hat mir aus Erfahrungswerten geraten, erstmal Höherlegungsfedern zu verbauen und dann eventuell mit den Spaccern
nachzujustieren. Auf diesen Ratschlag bin ich dann auch eingegangen.

Aus diesem Grund bin ich nun doch auf spezielle Höherlegungsfedern umgeschwenkt:
[Externer Link für Gäste nicht sichtbar]

Diese Feder kommen mit Teilegutachten und sind laut TÜV-Prüfer nach kurzem Fahrtest oder Sichtprobe problemlos eintragbar.
Allerdings muss man darauf achten, dass das Teilegutachten nur in Verbindung mit einer Zusatzfeder an der Hinterachse gilt.
Die Info habe ich nur auf direkt Anfrage bei MAD erhalten und fehlt als Information auf der Homepage.

Da diese Federn laut Hersteller länger sind als die Originalfedern, sowie etwas weniger einsinken, könnte mein Ducato vorne 3,5 - 6cm höher kommen.

Des Weiteren habe ich mich nun für Luftfedern an der Hinterachse entschieden:
[Externer Link für Gäste nicht sichtbar]

Die Vorderfedern werden gerade in einer Werkstatt eingebaut. Danach montieren ich die Luftfedern an der Hinterachse und lasse mir das
hoffentlich problemlos abnehmen.

Wenn alles eingebaut ist, werde ich Bilder machen und hier einstellen.
Hat jemand einen Plan was das COC Papier für den Ducato 250 Light hergibt? Würde gerne eintragungsfreie "Offroad-Reifen" aufziehen.

Viele Grüße,
Manekken.
Cruisemobile gefällt dies
#3
Sorry Kevin. Ich hatte es mit dem Handy gelesen und dann vergessen dir zu antworten. :relaxed:

Was die Lesjöfors angeht, hätte ich dir geraten vorher die VA-Last zu messen und dann zu entscheiden, welche besser sind. Tendenz zu den stärkeren.

Bei den Reifen ist nur wichtig, dass die Größe und der Lastindex passen. Ob Sommer-, Winter-, AT-, C-, CP-, Ganzjahresreifen ist dir überlassen.

Gruß Thomas
#4
Hi zusammen,

Hab die Tage noch was interessantes in einem Video von Fan4Van, zusammen mit Franz Schnitzler, gesehen. Da gings speziell um 18 Zöller. Aber was interessant war das mit dem Lastindex. Wenn man nicht den Reifen mit dem richtigen Lastindex bekommt kann man auch eine Nummer kleiner nehmen und die einzelnen Achsen bei der Eintragung ablasten - teilweise sogar ohne das zulässige Gesamtgewicht zu verringern. Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist es beim Sevel so, dass die Summe der Achslasten höher ist als das maximal zulässige Gesamtgewicht. also kann man wohl die einzlenen Achsen ablasten soweit, dass man im Gesamten auf das maximal zulässige Gewicht kommt und dann so "schwächere" Reifen fahren, wenns da mehr Auswahl gibt. aber checkt das bitte mal selbst:



Grüße
Mark
#5
Ablasten ist imho gar nicht nötig. Die tatsächliche Achslast sollte maßgebend für den Lastindex sein, nicht die maximal zulässige. Macht ja sonst nicht wirklich Sinn.

Gruß Thomas