Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

Alles rund um Materialien für den Ausbau:
Holz, Alu (-Profile), Kunststoff, (NE)Metall, Verbundwerkstoff, ...
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#11
mrt hat geschrieben: vor 3 Wochen wenn ich mit dem Kerndurchmesser bohre, entsteht trotzdem ein "Hügel" rund um's Loch wenn ich das Ding eindrehe.
Die Bohrung ansenken kann helfen, oder 2-3mm nachbohren mit einem Bohrer, der den Durchmesser der Muffe hat. Reduziert zwar die Materialstärke, aber die Muffe ist gleich noch zentriert.
#12
calalalaudio hat geschrieben: vor 3 WochenDie Bohrung ansenken kann helfen
Stimmt, das hatte ich dann auch ab und zu gemacht, um den Pickel zu vermeiden. Wenn's dann auch hübsch werden soll, muss man halt den Krater wieder zuspachteln. Man hat also die Wahl: Pickel abschleifen oder Krater auffüllen :rolling_eyes:
(Oder wegschauen. Hauptsache es hält.)
#13
Krass, ich habe die Erfahrung des "Pickels" tatsächlich noch nicht gemacht. Ich setze die Muffen mit Innensechskant mit Akkuschrauber und viel Druck, vielleicht liegt es ja daran.

Gruß Rico
#14
Ich verwende Rampa-Einsätze wg. der Gefahr des Ausreißens nur bei (Voll-)Holz und genügender Stärke. Der Einsatz ist mit "Zentrierhilfe" zwar einfacher, aber nur an Stellen, wo ich nicht mehr von hinten drankomme.
Ansonsten halte ich "Einschlagmuttern" bei unseren Leichtbauweisen für besser. Nachteile: Zugänglichkeit von hinten und die Gefahr des Herausfallens. Gegen das Herausfallen verwende ich für meine Anwendungen gerne Holzplättchen als Klebescheibe. Ein Stück Abfall-Sperrholz mit 3-4 mm Stärke wird mit einem Forstnerbohrer 1 mm tief gesenkt und dann mit einem Kronenbohrer die Scheibe freigeschnitten. Die Holzscheibe wird dann mitsamt eingelegter Einschlagmutter und großer Beilagscheibe mit Durchgangsschraube eingezogen und verklebt. Man könnte sogar die Einschlagmutter verkehrt herum einsetzen und so auch problemlos stabile, lösbare Verbindungen bei sehr dünnen Platten realisieren, ohne daß die Gewindebuchse herausschaut.
Gruß Manfred
Dateianhänge
P2031425.JPG
Klebeplättchen für Einschlagmutter
#16
Aufschlussreiche Übersicht über Verschraubungen, aber Nietmuttern in Holz? Niemals!
Beim Vorführvideo hält das ja den Muckis stand, aber Auszugskräften einer Schraube niemals. Schrauben "leben" von ihrem Formschluss im Material (Gewinde).
Die nur mit Pressdruck fixierten Einnietmuttern in Holz nackeln sich bei der Rüttelbewegung im Auto unweigerlich raus. Wenn dann noch ein paar Feucht-/Trockenphasen über den Press-Verbund gehen, kann es tatsächlich sein, daß sie von alleine rausfallen.
Metrisches Gewinde in Holz schneiden geht auch nicht, ist viel zu fein und überdreht leicht.
Wenn metr. Gewinde in Holz, dann immer mit Formschluss wie Rampamuffe oder Stockschraube. Einschlagmuttern, immer von der Rückseite, halte ich für die stabilste Verschraubung. Allerdings vorher genau die Schraubstellen planen oder nachträglich zugänglich halten.
Gruß Manfred