Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

Solaranlagen, Brennstoffzellen, Stromgeneratoren, etc...
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#11
göll mountain hat geschrieben: vor 3 Wochen Ich habe zusätzlich einen Sterling B2B eingebaut, ladet während der Fahrt ziemlich schnell (man kann einfach den Motor im Stand laufen lassen-ist halt dann nicht so umweltfreundlich). Wäre vielleicht auch noch was.
Der B2B Wandler ist je nach Fahrzeug notwendig oder auch nicht. Bei Fiat, selbst bei Euro6, waren die recht spät mit Abgas Optimierung durch intelligente Lichtmaschine was dann B2B Wandler erforderlich machen würde. Ich habe jedenfalls keine, keinen B2B und habe 50A Ladestrom, auch im Stand. Wohlbemerkt habe ich Lifeypo4, aber wahrscheinlich ist das weniger relevant.

Der Thread starter ging ja darum nicht, auch nicht um die Notwendigkeit einer Solaranlage allgemein. Man weiß ja nie ob einer durch Unwissenheit oder völlig überzeugt das eine oder das andere macht. Darum habe ich mir erlaubt die Notwendigkeit der Solaranlage überhaupt in Frage zu stellen. Wen ich mit meiner Annahme falsch liegen sollte, sorry. Es sollte hier keine Grundsatzdiskussion stattfinden.
LG
Tommy
Andolini, göll mountain gefällt dies
#12
Cruisemobile hat geschrieben: vor 3 Wochen Hi,

das mit dem höheren Ertrag bei hohen Temperaturen kann ich mit meinem 24v Panel nicht bestätigen. Selbst an einem heissen Sommertag hab ich nicht mehr Ertrag als beispielsweise im Juni. Ich komme nämlich Ende Mai Anfang Juni bei 25grad zur Mittagszeit auch schon auf meine 9A, von maximal möglichen 9,7A.
Das meine ich ja.
Mit 12V hättest weniger als die hälfte
#13
T.Larsen hat geschrieben: vor 3 Wochen @Cruisemobile Mark, deine Erfahrung deckt sich mit meiner einfachen Berechnung.
Ursprünglich habe ich Solar für die Unabhängigkeit von dem Landstrom für zwingend notwendig gehalten. Mittlerweile, besonders wenn ich mal darüber nachdenken, dass 3x100Wp Anlage so ab 400€ kostet und mindestens 30kg wiegt, bin ich überzeugt, dass man das Geld (bzw nur die Hälfte davon beim gleichen Gewicht) lieber für zusätzliche 100-120Ah Batterie (oder gleich 240Ah als einzige) ausgeben soll die dann während der Fahrt nach spätestens 3-4 Stunden vollgeladen ist. Und mit einer 240Ah Batterie sollte möglich sein 5 Tage autark zu stehen ohne das Auto zu bewegen.
Wem 70kg AGM zu schwer und sperrig ist, könnte sich über Lifeypo4 nachdenken.

Wer jedoch sehr lange steht und die Stromgebühren sparen möchte, dem bleibt nichts anderes übrig als die Solaranlage zu kaufen
Ist es denn sinnvoll 3x100Wp zu montieren? Ein 60 zelliges Standardmodul hat heute ca. 275-300Wp bei 1x1,6m Größe und kostet irgendwas um 100€. Braucht dann einen 20 Ampere MPPT Regler, der die 12V generiert, aber der macht sowieso Sinn. Sind dann zusammen ca. 250€ plus ein paar Kleinteile. Nur ein Modul zu montieren, statt drei, weniger Verkabelung, weniger Stecker etc..

Gruß
Wolf
#14
Hallo Wolf, hast du einen Lieferanten fuer deinen Vorschlag 60 zellig 275 - 300 Wp?
#15
China via Amazon: Solarpanel Monokristallin Full Black 300Wp
#16
dacuni hat geschrieben: vor 2 Wochen Hallo Wolf, hast du einen Lieferanten fuer deinen Vorschlag 60 zellig 275 - 300 Wp?
Hallo Gerhard,

die gibt es natürlich auch im Angebot diverser Onlinehändler, z.B. hier sogar als 310Wp:

[Externer Link für Gäste nicht sichtbar]

Allerdings würde ich erst mal die Solateure in der Region kontaktieren. Vielleicht steht da auch das ein oder andere überzählige Modul rum und man ist froh, wenn es weiterverkauft ist. 60 Zeller sind Standardgröße und wiegen etwa 18 kg.

Gruß
Wolf
dacuni gefällt dies
#17
Mal eine andere Idee. Ich habe ein 180 Wp-Modul auf dem Dach. Mehr wollte ich nicht, weil mein GFK-Dach keine zul. Dachlast hat. Außerdem bringt viel Modulfläche nicht viel, wenn das Auto im Schatten steht. Ich werde mir deshalb noch ein mobiles, klappbares Modul (Solarkoffer oder Solartasche) mit 100 Wp zulegen. Das kann ich dann bei Bedarf auspacken und optimal zur Sonne ausrichten.
Cruisemobile, DMac gefällt dies
#18
Wolf hat geschrieben: vor 2 Wochen Ist es denn sinnvoll 3x100Wp zu montieren? Ein 60 zelliges Standardmodul hat heute ca. 275-300Wp bei 1x1,6m Größe und kostet irgendwas um 100€.
Ja, es kann Sinn machen. Ich habe gerade mal ein paar Module durchgerechnet, u.a. auch die 160Wp von Offgridtec, die ich drauf habe.
Kurz und knapp: Die Leistungsdichte ist bis auf einzelne Watt identisch. Polykristalline Module lagen da bei rund 160Wp/m², die monokristallinen Exemplare bei gut 180Wp/m². Da ist gar nix überraschendes dabei, auch die in diesem Thread genannten Module bringen nicht mehr pro Fläche. Sie sind einfach nur größer. Und das wiederum passt definitiv nicht jedem aufs Dach. Klar, man spart eventuell ein Modul ein, aber das kann auch von den Abmessungen manchmal nicht gehen.

Beispiel mein Crafter (bgl. Sprinter): Ich habe zwei Module nebeneinander, je Stck. 670mm breit. Dazwischen und zur Dachkante ist jeweils maximal 1 cm Platz. Das ergibt keine 1,6m für die Montage eines großen Moduls quer, und schon gar nicht zwei mal 1m nebeneinander. Längs hätten bei mir die 1,6m vielleicht reichen können, aber bei größeren Luken im Dach geht auch das nicht. Und ich habe schon fast die kleinsten Gebo Flushline Decksluken verwendet, die es gibt.

Es gab übrigens unter den Angeboten auch Module mit fast 2m x 1m, da wird's dann sicher richtig interessant...

Ob das große Modul eventuell anfälliger für Verwindungen ist, kann ich nicht sagen. Ich denke: Wem es passt, der nehme eines der großen Module. Aber auch die anderen haben ihre Daseinsberechtigung.