Forum für Camper-Selbstausbauer

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#1
Servus zusammen,

hatte ja schon in meinem Ausbautagebuch geschrieben, dass ich mich jetzt mal an die Elektroplanung gesetzt habe.
Herausgekommen ist folgende Überlegung und ich würde gern mal eure Meinung zu den Komponenten und der generellen Idee hören.
Zu den Komponenten ist vielleicht noch zu sagen, dass ich durchaus ein Fan davon bin, wenn vieles von der gleichen Firma kommt, da man sich dann fast sicher sein kann, dass die Teile gut zusammen passen.

Hier mal der 12V Plan. 230V kommen morgen oder die Tage...
Schaltplan_12V_01.jpg
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Die Komponenten:

- Solarmodule 2 x 110 Wp Büttner Black Line
- Batterie Büttner MT-Li 110 LiFePo4
- Ladebooster Büttner MT BCB 30-30-20
- Batteriecomputer Büttner MT 5000 iQ mit 200 A Smart-Shunt
- Solarregler MT 230-PP
- Votronic Switch Unit 40

Bei dem Elektroplan habe ich versucht mich größtmöglich an die Vorgaben der Hersteller zu halten. Vielleicht habe ich aber noch etwas übersehen.
Wenn der grobe Plan hinhaut, mach ich mir um die dimensionierung der Kabel Gedanken :)

Ich danke für eure Hilfe im Voraus!


Gruß,
Felix
#2
Werde demnächst auch meinen ersten eigenen Umbau starten
Welches Budget hast du komplett eingeplant?
#3
Ich seh auf den ersten Blick keinen groben Fehler. Du könntest dir ne Menge Geld sparen, wenn du den Büttner 3in1 Booster gegen ein normales 230V Ladegerät ersetzt. Dein Boxer hat eine klassische Lichtmaschine ohne Lademanagement. Sie kann bus an ihre Leistungsgrenze Strom abgeben. Der Booster wird diese Leistung begrenzen und deine Batterie langsamer laden. Denk da mal drüber nach.

Gruß Thomas
#4
Hallo Felix,

um es weiter zu präzisieren, solltest du die Sicherungen schon mal an die Stelle Zeichnen, wo sie auch später platziert werden müssen.

Beispiel: die beiden Sicherungen 40A und 5A gehören nicht an den Ladebooster sondern an die Batterie. Also alle Sicherungen immer so dicht wie möglich an die Stromquelle

Gruß, Frank
DMac, Pinaut gefällt dies
#5
Danke für eure Anmerkungen.

@WoMo : da sich der Plan bereits merhfach geändert hat, hab ich keine feste Budgetgrenze. Und auch keinen festen Zeitplan. Eventuell schaffe ich es ja im nächsten Jahr fertig zu werden, vielleicht auch nicht ;)

@Thomas: guter Einwand. Ich hab nur den Vorteil gesehen, dass die Starterbatterie auch am Landstrom damit geladen wird (mit Vorrang) und dass der Ladestrom begrenzt ist. Die Lithium Batterie mag ja auch nicht undendlich viele A abbekommen ;) Ist doch da schon von Vorteil, wenn ein Begrenzer drin ist, oder?!

@Frank: du hast natürlich recht. Hatte ich zur späten Uhrzeit nicht mehr so dran gedacht. Werde ich unbedingt bei der Montage berücksichtigen.
#6
Keine Ahnung was die Lithium braucht. Da bin ich überfragt. Hast du ein Datenblatt?

Gruß Thomas
#7
Empfohlen sind 30A, maximal 100A

laut Datenblatt:

[Externer Link für Gäste nicht sichtbar]
#8
Laut Infoblatt brauchen die Batterien tatsächlich einen Ladebooster. Kommste nicht drum herum.

Willst du deinen Camper dauerhaft nutzen? Also längere Zeit drin wohnen? Sonst kannst du auch die viel günstigere AGM-Technik verwenden. Erwähnswerte Nachteile hast du nur bei geplanter dauerhafter Nutzung, weil dann die Lebensdauer kürzer sein wird. Bei den typischen 6-8 Wochen plus 20 Wochenenden kommst du vor 10 Jahren nicht annähernd an die maximalen Zyklen der AGM-Batterien. Gewichtsvorteil wirst du auch kaum haben, da die zusätzliche Technik dies nahezu ausgleicht.

Nur ein Gedankenanstoß. :)

Gruß Thomas
#9
Ich verwende zwei 120AH AGM Deep Cycle Batterien von Ective mit denen ich sehr zufrieden bin...
#10
Danke für den Anstoss Thomas. Hatte die Vorteile der Batterie im Gewicht und der höheren nutzbaren Kapazität gesehen.
Weiterhin möchte ich mir die Möglichkeit offen lassen, einen leistungsstarken Wechselrichter zu verbauen.

Sei es drum. Hab gestern die Batterie im örtlichen Fachhandel abgeholt und zu Hause festgestellt, dass sie oben beschädigt ist :( Mehr als ärgerlich... Langsam sollte ich mal eine Liste machen mit den Dingen, die kaputt bei mir ankamen :laughing: