Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

Alles damit das Wasser von A nach B kommt: Tanks, Rohre, Schläuche, Pumpen, Filter, etc...
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#144
Bisher befalle ich meinen Tank drucklos, indem ich einfach den Schlauch in den Stutzen stecke und den Wasserhahn aufdrehe.

Wenn ich dieses Filtersystem aufbaue, muss ich dann einen Druckanschluss (z.B. Gardena Kupplung) verwenden und mit dem Druck des Wassernetzes befüllen ?

Das können ja durchaus 2-8 bar sein.
#145
Ja Frank, so würde es sein. Drucklos, dann noch mit 1 oder 1 1/2 Zoll Zuflussschlauch in den Tank. Wenige Minuten und mein 100l Tank ist voll. Selbst mit 6 Bar, mehr Druck hat eigentlich kein Hausanschluss, eher 4-5 Bar, wird es zeitaufwendiger. Aber letztendlich hat man was davon.
#147
Nein, meinte Schlauch in den Tank. Über den dicken Schlauch direkt in den Tank. Müsste schneller gehen als 1/2 Zoll mit 5-6 Bar in ein geschlossenes System (z.B. Gardena Abschluss). Oder sollte ich mich da so täuschen?
#148
Im Beispiel ist vermutlich die Annahme, dass aus irgendeinem Gewässer, Eimer, etc, gesaugt wird.
"Die Pumpe fördert das Wasser aus der jeweiligen Quelle und lagert es im Tank ein"

Wenn das Wasser schon aufbereitet ist, z.B. Zuhause, dann kann man es ja einfach direkt in den Tank füllen.
Andolini gefällt dies
#149
Jetzt wollt ihr doch wieder "schlechtes Wasser" tanken? Oder wieso jetzt wieder Befüllfilter? Ich hatte vor paar Seiten schon mal den Zweck der ganzen Filterei hinterfragt: viewtopic.php?p=82606#p82606
Ich bemühe mich wirklich es nachzuvollziehen. Oder ist es eher die Freude am Haben ohne es wirklich zu brauchen? Ich bin da der letzte der da komisch schaut, wenn das der Antrieb ist. Nur sagt es dann doch so. Bisher kommt es so rüber, als wären Filter ne ganz ganz wichtige Sache im Camper (gleich nach Lithium), nur begründen kann oder will das irgendwie keiner.

Und jetzt nicht aufregen bitte, sondern den Threadtitel lesen. Genau die Diskussion soll hier stattfinden. ;)
karsten112, Nordwind gefällt dies
#150
Moin zusammen,

@Thomas,
vorab, "schlechtes Wasser" war oder sollte in diesem Fred kein Thema sein.

@Christoph
noch mal besten Dank für die Modelle. Mit ganz leichter Abwandlung bei der Befüllung könnte das meine nächste Anlage sein :thumbsup: :thumbsup:

Als Themenstarter fasse ich für mich die Erkenntnisse aus dem Thema mal zusammen.

Eine "gewisse" Wasseraufbereitung/Pflege der Wasseranlage wird für jeden Kastenfahrer Thema sein. Und wenn es nur darum geht, frisches Wasser an einer vertrauten und vertrauenswürdigen Stelle zuhause für den WE Trip nach Holland zu bunkern und den Rest nach dem WE zuhause wieder abzulassen. Ob für zwei Tage bei kühlen Temperaturen ein Wasserzusatz/Wasserfilter in welcher Form auch immer verwendet werden muss, sollte jeder für sich entscheiden, ist aber grundsätzlich für mich nicht notwendig.

Wenn ich häufig mit dem Fahrzeug unterwegs bin, vielleicht bevorzug auch in der heißen Jahreszeit, nicht auf Campingplätzen sondern meist "frei stehe", zwar in Europa, aber mein Wasser an Tankstellen, öffentlichen Zapfstellen oder Trinkwasserbrunnen, oder auch bei der supernetten Bekanntschaft an dessen Hofwasseranschluss im tiefen Süden Italiens abzapfe, sieht die Situation schon anders aus. Hier filtere ich persönlich auch gerne, je nach Zapfstelle, nicht nur über Schmutz- sondern auch schon mal öfter über Kohlefilter und mein persönlicher Wasseraufbereitungsfavorit ist immer am Start.

Plane ich mehrmonatige Fernreisen und verlasse dabei den europäischen Raum, hätte ich definitiv eine ausgereifte Wasserfilterung/Wasseraufbereitung im Kasten. Zusätzlich ein zweites, getrenntes System aus Tank und Wasserentnahme um Brauchwasser auf Flüssen und Bächen etc. aufzunehmen um es zur Körperpflege etc. zu benutzen, ausdrücklich nicht als Lebensmittel.

Wenn ich also einen Kasten ausbaue und plane Touren bis hin zur genannten Fernreise brauche ICH auch dringend "das ganz große Geschirr" und pflege meine GESAMTE Wasseranlage, besser gesagte, meine beiden Wasseranlagen sehr penibel (eben auch die Tanks!)
Bin ich hin und wieder für wenige Tage auf dem CP, warte ich Tank und Kreislauf vor dem Winter und gut ist das.

Da Lithium auch kurz angesprochen wurde. Das Thema ist für MICH ausdiskutiert. Nach unserer baldigen Tour durch Skandinavien verabschieden sich zwei je 180Ah AGM`s mit insagesamt 98 KG Gewicht und einem, BEI MIR, nutzbaren "Akkuinhalt" von max. 60% und es zieht ein, ein Lifepo4 Block mit 280 Ah, einem Gewicht von knapp 30 KG und einem nutzbaren "Akkuinhalt" von 90-95%. Erwähnt sei auch, dass die AGM`s zusammen knapp 500€ gekostet und sechs Jahre gehalten haben. Die Lifepo4 kosten mit Aufbewahrungsbox und BMS gut 1200€.

L.G. Franz
Popeline, chbla, Andolini gefällt dies
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