Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

Dämmung und Verkleidung im Innenraum
  • Benutzeravatar
  • Benutzeravatar
  • Benutzeravatar
Benutzeravatar
von Bastelfreak
#11
Hallo Günter,
ich habe von Berger die Haube "Modell 46" , BstNr. 17764 drin. Das gleiche Modell hatte ich schon 1980 in meinem alten Bus und war damals auch sehr zufrieden damit. Das einzige Problem das sie hat: wenn sie AUFGESTELLT ist während der Fahrt, kann sie der Fahrtwind einseitig/oder komplett zudrücken. Während der Fahrt also besser schliesen. Aber durch die 2 Schalen wird sie gut durchlüftet.
Gruß Manfred
Vanlosnoch gefällt dies
Benutzeravatar
von Bastelfreak
#12
Hallo Robert, ich habe mal nachgeschaut, um meine Aussage
"feuchte Luft ist bei gleicher Temperatur und Druck leichter als trockene Luft" zu belegen.
Unter [Externer Link für Gäste nicht sichtbar] gibt es einen schönen Rechner dazu.
Ich habe als Annahme für 1000 mbar und 15°C die Werte 90% rel. Lf. die Dichte = 1,199 kg/m³
und für 30% rel. Lf. die Dichte von 1,206 kg/m³ erhalten.
Soweit die Wissenschaft. Ich hatte mal als junger Famielienvater das Problem, dass der "Solarzeppelin" meiner Kinder nicht richtig steigen wollte. Der Nachbar sah dies, machte den Ballon auf, spuckte 2-3 mal kräftig rein und verschloss den Ballon wieder. Was soll ich sagen, nach kurzer Zeit stieg er wunderbar auf. Für mich damals neu, beeindruckend und Beweis der Aussage.
Gruß Manfred
Benutzeravatar
von robat1
#13
G
Bastelfreak hat geschrieben:Ich hatte mal als junger Famielienvater das Problem, dass der "Solarzeppelin" meiner Kinder nicht richtig steigen wollte. Der Nachbar sah dies, machte den Ballon auf, spuckte 2-3 mal kräftig rein und verschloss den Ballon wieder. Was soll ich sagen, nach kurzer Zeit stieg er wunderbar auf. Für mich damals neu, beeindruckend und Beweis der Aussage.
Gruß Manfred
Hallo Manfred

Danke.
Werde ich lesen und staunen.
Aber nicht mehr heute.

Da hab ich in Physik offenbar irgendwann geschlafen. ;-)
Bin auf die Lösung echt gespannt.
Man fügt mit Spucke Gewicht hinzu und dadurch wird die Füllung leichter.
Wie gesagt ich bin gespannt.

Aber es hat ja auch ein breiter Fahrradreifen einen geringeren Rollwiwderstand als ein schmaler.
Was aber physikalisch mit kurzer breiter oder langer schmaler Plattdeückung fpr nich leichter zu verstehen ist.

Robert
Benutzeravatar
von Bastelfreak
#14
Hallo Robert, in der Schule habe ich davon auch nichts gehört, obwohl mich Physik immer sehr interessiert hat.
Mir hat das damals einer so erklärt: Es wird zwar Wasser (Gewicht) hinzugefügt, aber wenn es verdampft, verdrängt es entsprechend Luft. Wasserdampf ist ein Gas, bestehend aus Sauerstoff (ähnlich schwer wie Luft, ohne Auftrieb) und Wasserstoff (leichter als Luft). Der braucht auch seinen Teil am Volumen, ist aber leichter als die anderen Komponenten. Daher der kleine Auftrieb. Das Gas brennt nicht (mehr) da chemisch bereits gebunden.
Mit dem obigen Rechner läßt sich auch schön die Luftausdehnung ausrechnen.
Aus 1 Ltr. Wasser werden durch Verdampfen ca. 1670 Ltr. Dampf bei 100°C und wiegt immer noch 1 kg.
Dagegen wiegen 1670 Ltr. Luft (ohne Feuchteanteil) bei 100°C (Dichte 0,934) ca. 1,56 kg.
Bei "unseren" Temperaturen ist der Unterschied deutlich geringer (<100g), aber immer noch vorhanden.
Das ganze bitte nicht als "Schulmeisterei" verstehen, es zeigt nur, warum es bevorzugt "von oben tropft".
Gruß Manfred
Benutzeravatar
von T.Larsen
#15
Es ist eigentlich ganz einfach. Wassermoleküle haben einen deutlich geringeren Gewicht im Vergleich zum Luft (Sauerstoff, Stickstoff). Das Wasser hat aber im gasformigen Zustand viel Volumen.
So wiegt das Gemisch aus Luft und Wasserdampf weniger als trockenes Luft beim gleichen Volumen.
Benutzeravatar
von Bastelfreak
#16
Eine Idee zum Kondenswasser habe ich mal in einem Bauernhaus-Museum gesehen. Unsere Altvorderen hatten auch Probleme mit Kondenswasser an den nur einfach verglasten Fensterscheiben. Das lief herunter, hat die Fensterstöcke unten abfaulen lassen und die Mauer durchnässt. Damalige Abhilfe: die Fensterbretter (Holz) hatten eine Wasserinne mit 2-3 Bohrungen darin. Das Wasser lief dadurch in eine "Wasserschublade" aus Blech direkt unter dem Fensterbrett und wurde regelmäßig entleert. Kalte Fenster mal als Luftentfeuchter benutzen durch entsprechende Konstruktion? Wäre sicher ein Versuch wert.
Gruß Manfred