Forum für Camper-Selbstausbauer!

Für angedachte, geplante, halbfertige und fertige Wohnmobilausbauten.

Dämmung und Verkleidung im Innenraum
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#11
Bei einstelligen Außentemperaturen erwärmt sich das Blech vom Radkasten nahe dem Auspuffende auf etwa 45°C. Ich erachte die Sorge als unbegründet. Zudem müsste dann ja wieder der Wind genau in die Richtung zur Frischluftzufuhr wehen. Und da diese höher liegt als die Querstreben des Fahrzeugrahmens und die Schweller, müssten sich in diesem nicht besonders wahrscheinlichen Fall die Abgase auf magische Weise unter der Standheizung wieder erwärmen, um genau dort wieder nach oben zu steigen und angesaugt zu werden. Klar doch.
#12
Heizungszuluft von außen ansaugen entbehrt sich meiner Logik. Ist wie Heizkörper an und Dauerlüften. Jetzt weiß ich, warum eure Gasflaschen so schnell leer sind bzw. warum ihr eine Dieselheizung braucht. :zany_face:

Wir haben nachts bis 5 Grad die Fenster offen und die Heizung aus. Warme Decken und die Eigenwärme reichen. Darunter dann Heizung an und Fenster zu. Vor dem Schlafen gehen und wenn ich nachts mal aufwache wird die Schiebetüre kurz ganz geöffnet und ordentlich durchgelüftet. Nur bei Regen und dann ohne Tarp geht das nicht - dann halt nur die Fenster mal ganz auf.

Mit Gruß aus Unterfranken

Wolf
#13
mwrsa hat geschrieben: vor 1 JahrDie Abgase gehen gut anderthalb Meter weiter und dann im Radkasten nach oben.
Bzgl. Radkasten:
Je nach Fahrzeughersteller können in den Radkästen Verbindungen zum Innenraum sein, die z.B. nicht sichtbar hinter Verkleidungen oder Blechen sind.
Meist sind diese Verbindungen mit Gummi- oder Kunststoff-Stopfen verschlossen.
#14
@Tech Da ich den Radkasten erst mit Mike Sanders Fett ausgepinselt habe (das bei den Temperaturen übrigens noch nicht weich wird), kann ich auch dieses Argument erfolgreich entkräften. Da is nix. Wenigstens nicht beim Crafter / Sprinter.

@saniwolf Ich schlafe nur bei Heizung aus und Dachluken auf Lüftung. Bei jeder Temperatur. Auch im Februar im Passat im Schwarzwald.
Aber falls es dich beruhigt: Ein Abgaswärmetauscher, der die Standheizungsabwärme zum vorwärmen der Ansaugluft nutzt, ist in Arbeit und wird bei Gelegenheit vorgestellt.
#15
mwrsa hat geschrieben: vor 1 JahrDa is nix.
Bist Du Dir da wirklich sicher?
Normalerweise sind in den Kotflügel- bzw. Radkasten-Ecken die Flut-Öffnungen für die Tauchgrundierung.
Aber auch vorbereitete oder auch genutzte Kabeldurchführungen z.B. für die Hupe der Alarmanlage, Seitenblinker, Tank-Entgasung, etc. wurden hier schon gesichtet.
#16
Martin hat gründlich geschaut, schnubbert an allen Ecken, hat nen Gaswarner und du musst nicht drin schlafen. Lass doch wenigstens in einem Thema mal gut sein... Es wird anstrengend, @Tech . :rolling_eyes:
göll mountain gefällt dies
#17
mwrsa hat geschrieben:Aber falls es dich beruhigt: Ein Abgaswärmetauscher, der die Standheizungsabwärme zum vorwärmen der Ansaugluft nutzt, ist in Arbeit und wird bei Gelegenheit vorgestellt.
... ja, das beruhigt mich :grinning: - das macht dann Sinn. Auf das Ergebnis bin ich gespannt :star_struck:

Aber für Christian noch ein Tipp: Wende dich doch mal an @robat1 - der hat (denke ich) hinter den normalen Glasscheiben noch eine zweite Kunststoffscheibe gesetzt - somit Isolierglas. Das würde den Tauwasserniederschlag mit Sichereit verringern.

Mit Gruß aus Unterfranken

Wolf
#18
Hi,

wir haben mit den kleinsten Kasten (L2H2) und schlafen darin zu dritt. Mit Feuchtigkeit haben wir da nie zu kämpfen. Dieses Problem hatten wir nie. Bei uns ist allerdings auch immer das Dachfenster einen Spalt offen. So komplett geschlossen, da erstickt man ja spätestens nachts um 1 Uhr. :-) und dann kann die feuchte Atemluft nicht entweichen und kondensiert dann dort wo es kalt ist.

Denke auch, dass das einfachste und günstigste sein wird, erstmal nachts für Belüftung zu sorgen und das mal eine Zeit auszuprobieren, bevor man irgendwas verändert oder Geld ausgibt. Sollte das nichts bringen, kannst du weitersehen...

Grüße
Mark
#19
Ich würde es mal mit Feuchtigkeitsaufnehmenden Stoffen, vor allem vor den Fenstern versuchen...
#20
Das Thema hier bezieht sich wohl auf einen voll Einscheiben-verglasten Fensterbus ...
Mutterschiff hat geschrieben: vor 1 JahrEs war in der Nacht recht frisch und am Morgen waren alle Scheiben sehr beschlagen und vom Oberlicht (nicht zu öffnen) tropfte es irgendwann.

Habt ihr Hinweise oder Ideen wie man dem entgegenwirken kann ...?
Zur Erklärung...unser Bus hat rundherum Scheiben.
...und dazu dürfte es kaum einen Unterschied machen, ob eine Heizung nun Luft von außen oder von innen ansaugt, wenn die in solch einem Mobil entstehende Nässebildung sich an allen Kaltflächen niederschlägt und zudem nirgends (speziell auch nicht nach oben hin) raus kann.
Solange Kaltflächen wie Einscheibenverglasungen den Wohnraum sozusagen umrunden, wird sich daran bei Außenkälte auch Wasser niederschlagen.
So in etwa flächig gut verteilte 1L pro Person und Nacht.

Das passiert in einem "Fensterbus" auch dann, wenn die Heizluft von außen angesaugt wird. Und selbst wenn diese dann "irgendwo vorne" durch ein Schiebefensterchen in der zweiten Reihe durchaus auch bissl entweichen kann, bleibt der hintere Teil der "Wohnhöhle" dann bei der so entstehenden Thermik außen vor und somit auch eine Tropfsteinhöhle.

Grundsätzlich ist es natürlich richtig,
dass Kaltluft nach Erwärmung mehr Wasser aufnehmen kann, als bereits angewärmte und dann noch weiter erwärmte Feuchtluft. Doch solange diese Feuchtigkeit nirgends dann auch in thermischer Luftführung nach außen abgeführt wird, verbleibt diese nunmal im Fahrzeug. Konstruktive Karosserieöffnungen in Bodennähe (wie z.B. Ablauföffnungen von Holmen) gewährleisten so zwar "keinen Luftstau" bei Frischluftansaugung von außen her, doch da Wärme sich nicht am Boden niederschlägt, bleibt die von Wärme getragene Feuchtigkeit auch dabei dann weiterin im Fahrzeug. Und nässt auch weiterhin alle kühleren Kontaktflächen.
chicolini, Mutterschiff gefällt dies