Forum für Camper-Selbstausbauer

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Tagebücher die den Camperausbau beschreiben
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von Arne1985
#1
Begonnen habe ich den Umbau im Juni 2016.

Der Anfang der Dokumentation begann in einem anderen Forum. Aus urheberrechtlichen Gründen ist eine 1:1 Übernahme des alten Tagebuchs in dieses Forum hier nicht möglich, so dass dieses Tagebuch hier nun eine gekürzte Fassung darstellt.

Ich habe nicht Beitrage die man nicht übernehmen konnte im Beitrag mit der Antwort in Kursiv über dem Datum (welches im am Anfang jedes Übernommenen Beitrags eingefügt habe) auf den Kern zusammengefasst. Bei mehreren Antworten zu verschiedenen Beiträgen ist die Kursive Frage direkt über der passenden Antwort eingefügt.

Soviel zum Anfang, nun aber zum Crafter und viel Spaß beim Lesen,
Arne
#2
08.07.2016

Moin moin,

Nachdem ich jetzt ein klein wenig geschafft habe.

Zugelegt habe ich mir einen 2011er Crafter L2H2 mit dem 2,5er 5Zyl 100KW TDI, Laufleistung 96tkm, Leasingrückläufer.

Geplant ist ein eher unkonventionelles Layout, Sitze "in" der Schiebetür, Tisch abnehmbar und zwischen den Sitzen einhängbar = Bett, Verbreiterungsplatte zwischen Sitzgruppe und Küchenzeile zur Doppelbettbreite.
Solaranlage auf dem Dach, daher kein Oberlicht und 2 Aufbaubatterien im Beifahrersitzkasten.
Wassertanks in den Sitzen (nicht zum Personentransport), Küchenzeile mit recht großer Arbeitsfläche. Hinten links Heckgarage, hinten rechts Bad (unpraktisch, da die rechte Tür zuerst aufgeht, aber besser für die Gewichtsverteilung). Vor Bad und Heckgarage jeweils ein Hochschrank.
Fußboden im Heckbereich angehoben (Querrohre von Wasser/Luft)


Hier ein paar Bilder der Planung (Fahrzeugzeichnung aus dem VW Umbauportal) einige der Darstellungen sind eher ein "das könnte passen)

Crafter_L2H2_V2_000.jpg
Crafter_L2H2_V2_001.jpg
Crafter_L2H2_V2_002.jpg
Crafter_L2H2_V2_003.jpg
Crafter_L2H2_V2_004.jpg
Crafter_L2H2_V2_005.jpg
Crafter_L2H2_V2_006.jpg
Grüße,
Arne
#4
08.07.2016

Rost, Rost, Rost und noch mehr Rost...

Jede Menge Rost, an allen nur möglichen Orten, am Schlimmsten war die Längsfuge im Fußboden, die Innenseite der Schiebetür und der Bereich unter der Kennzeichenleuchte.

Jeder Rost wurde entfernt, die Stellen mit fertan behandelt dann Zink-Alu-Grundierung, Primer und Lack. Der Fußboden wurde zusätzlich mit Hamerit gestrichen. Der Blechstoß auf der Innenseite, der durch die Clipse der äusseren Plastikverkleidung schön mit Wasserversorgt wird, sowie die Blechkante auf der die Gummidichtung von den Hecktüren sitzt werden mit Brantho korrux behandelt.

Mal sehen wie lange es noch dauert, die letzten 3 Wochen habe ich fast nichts anderes ausser Rostabschleifen gemacht.
Allerdings arbeite ich auch normal und baue nebenbei um, gerade werden 4 Wochen Urlaub zum Umbauen genutzt. Ziel war für die 4 Wochen am Ende mit der Lackierung fertig zu sein und die Fenster eingebaut zu haben (die kommen allerdings erst in der Woche nach meinem Urlaub).
DSC00529.jpg
DSC01142.jpg
DSC01144.jpg
DSC01157.jpg
DSC01197.jpg
Grüße,
Arne
#5
Dies ist die Antwort auf die Aussage, dass das Fahrzeug ja viel Rost hat und die Frage ob dort häufiger die Feuchtigkeit Stand.

08.07.2016

Der Rost am Fußboden entstand wohl Hauptsächlich durch Scheuerstellen und Gebrauch, der Holzfußboden kam wohl nachträglich rein (wurde zumindest ohne Boden verkauft).

Der Rest ist einfach die bescheidene Lackqualität von Mercedes, sogar auf komplett glatten flächen blüht der Stellenweise bevorzugt aber in Blechkanten, wo die Flex nicht hinkommt und per Hand geschliffen werden muss.

Grüße,
Arne
#6
09.07.2016

Hi Arne, wenn ich das so sehe dann ist`s bei mir wohl auch in 6 - 8 Jahren, wie bei meinem alten LT, soweit daß die ersten großen Rost Reparaturen kommen. Hat sich wohl in Sachen Rost leider nichts gebessert.
Den Herstellern ist es schlicht und ergreifend wurscht wenn es nach der Abschreibzeit der Firmen dann gammelt.
Aber wie man sieht hast du wohl schon Erfahrung in Sachen Rostbekämpfung, halt durch ;) und weiter so
Gruß Alex
#7
10.07.2016

Moin Alex,

Ja, ich hatte bereits 2 Englische Oldtimer (Rover Mini) ich kenne mich also mit komischen Elektronikproblemen und Rost bestens aus ;)

gestern habe ich dann im Vorderen Fußbodenbereich mit der Isolierung angefangen (Holzleisten auf 29mm gebracht zum Tragen des Fußbodens mit Karosseriekleber befestigt) und dann mit 10mm Armaflex die Wellen im Boden ausgeglichen, eine 10mm Schicht oben drauf und jetzt fehlt noch eine 19mm Schicht bevor der Holzboden wieder reinkann.
DSC01214.jpg
DSC01224.jpg
Bin nur noch am Überlegen, ob
a) Dampfsperrfolie auch unter den Holzboden
b) die 4 großen Originalbefestigungspunkte des Bodens mitbenutzen (Kältebrücke)

Gruß,
Arne
#8
10.07.2016

Ich find den Plan ganz gelungen für ein Zweipersonenfahrzeug. Bad und Heckgarage zu vertauschen, würde ich mir an deiner Stelle möglichst lange als Option im Hinterkopf behalten, wobei man sicher damit leben kan, zwei Türen nacheinander aufzumachen. Auf jeden Fall hast du einen langen aufgeräumten Mittelgang und eine Sitzgruppe mit ungetrübtem Ausblick, zwei wirkliche Goodies.
Gruß, Sven
#9
08.07.2016

Ja, hört sich interessant an:s12

Zwei Dinge würde ich versuchen anders zu lösen: Bett nicht auf der Tischplatte. Erstens bildet sich über Nacht vom Schwitzen Feuchtigkeit, die dann auch nicht nach unten weg kann und zweitens ist es ziemlich umständlich abends Bett aufbauen - früh wieder weg (muss ja auch komplett irgendwoher geräumt werden und dann auch wieder verstaut werden. Hatte ich bei meinem Vorgänger auch (das Hin- und Hergeräume) und Gott sei Dank bei meinem jetzigen >Blauen< vermieden - nur wenn wir zu fünft ohne Hänger unterwegs sind, wird wieder geräumt:s1 Mit zwei "Mann" Besatzung sollte sich das vermeiden lassen:s12

Sitzplätze vor der Schiebetür find' ich gut - haben wir auch, allerdings zu fünft und auf ganze Breite.

Mit Gruß aus Unterfranken

Wolf
#10
10.07.2016

@Sven
Die Option bleibt bis zum Ende erhalten (Wasserleitungen/Kabel werden auf der Fußbodenplatte verlegt). Das mit immer 2 Türen öffnen ist wirklich so eine Sache, allerdings ist das meiste Gewicht auf der Fahrerseite (Fahrer, da ich derzeit meistens alleine Unterwegs bin; Kühlschrank/Herd; Gastank oder Gasflaschen).

Der Mittelgang gefällt mir auch sehr gut für anderweitige Einkäufe (Ikea z.b.)


@Wolf
Stimmt schon mit dem Bett, ich kenne die Variante so noch von meinen Eltern (1977er 207D lang) dort war das Abbauen der Tischplatte nur ein Handgriff. Die Polster würden unter der Platte verschwinden und zum Schlafen überlege ich derzeit eine dickere (3,5 - 5cm) selbstaufblasende Isomatte zu nehmen. Bisher habe ich immer auf einer 2cm dicken in meinem Golf 4 (Variant mit holzbrett als Unterbau) gepennt.

Ich kann/möchte allerdings auf die Heckgarage nicht verzichten da das Fahrrad nicht für Gepäckträger geeignet ist und ich Diagonal schlafen auch nicht so elegant finde.


Viele Grüße,
Arne
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