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Tagebücher die den Camperausbau beschreiben
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von T.Larsen
#111
Nicky1987 hat geschrieben: vor 3 Monate Wenn ich dann mal auf der Waage war werde ich berichten. Weiß zufällig jemand im Münchner Norden ne Möglichkeit zum Wiegen?
Nicht im Norden, aber in Ebersberg gibt es eine Mülldeponie, dort bekommt man für 5€ einen Wiegeschein (war bei mir notwendig, Waage geeicht). Auch TÜV Ebersberg würde ich für die Umschreibung empfehlen, dort in der Nähe ist eine Ausbaufirma, die kommen öfters mal vorbei für die Abnahmen. So sind die Prüfer entsprechend erfahren und stellen keine Fragen z.B. nach dem Splittergutachten der Holzplatten usw.

Auf jeden Fall wünsche ich Dir viel Erfolg und dass es mit 3,5t passt.


Hast Du einen LKW Führerschein?

LG
Tommy
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von Nicky1987
#112
Vielen Dank für die Tipps bezüglich Wiegen und TÜV.
T.Larsen hat geschrieben: vor 3 Monate Hast Du einen LKW Führerschein?
Nein, hab ich derzeit nicht. Das wäre dann einer der vielen Nachteile des Auflastens.
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von mrt
#113
Hallo Nicky,

ist zwar nicht Norden, aber über die A99 gut zu erreichender Osten:
[Externer Link für Gäste nicht sichtbar]

Dort bin ich immer während des Ausbaus hin. Kostet nichts außer freundliches Fragen und vielleicht eine Kleinigkeit in die Kaffeekasse.

Gruß
Wolfgang
#115
egal in welcher Stadt du bist, du kannst generell bei Müllunternehmen wie Veolia oder anderen wiegen. Bei Deponien geht das auch. Meist kostet es nur ne kleine Gebühr wenn man einen offiziellen Ausdruck braucht, zb für den TÜV. Wiegen aus Eigeninteresse ist in der Regel kostenfrei.

Grüße
Mark
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von Nicky1987
#116
Vielen Dank auch für alle weiteren Tipps zum Wiegen. Ich seh schon... lange können wir uns vor der Fahrt auf die Waage nicht mehr drücken :sweat_smile:

In den letzten Tagen ging noch so einiges voran. Ich fang mal an den Bericht auf den aktuellen Stand zu bringen...
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von Nicky1987
#117
Wie bereits zuvor beschrieben sollte der Küchenblock seitlich eine Schublade bekommen, die in den Schiebetür-Durchgang hinein öffnet und den Spirituskocher beherbergt. Der 2-Platten Spirituskocher (Origo 3000) kann wahlweise auf dem Auszug stehend benutzt oder herausgenommen und im Freien oder auf der Arbeitsfläche des Küchenschrankes verwendet werden.

Was die Auszüge angeht habe ich mich für Häfele Teilauszüge 800 mm, Tragkraft 100 kg entschieden. Da die Schienen selbst bis unter das Waschbecken reichen kann die Schublade trotz Teilauszug bis zum Anschlag (= Säule neben der Schiebetüre) ausgezogen werden und ist auch im ausgezogenen Zustand sehr stabil. Die Schienen hatte ich bereits bei der Vorbereitung des Grundgerüstes montiert.
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Zwischenzeitlich haben wir nun die Schublade gebaut. Bei der Bodenplatte handelt es sich um 15 mm Pappelsperrholz mit CPL Beschichtung. Als Halterungen für den Spirituskocher haben wir Regalbodenträger zweckentfremdet. Auf diesen (6 Stück) liegt der Kocher auf und wird vom Verrutschen abgehalten. Nach oben kann der Kocher einfach herausgenommen werden.
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Mir gefällt die Lösung, dass der Kocher in der Schublade verschwindet und so keinen Platz auf der Arbeitsfläche einnimmt sehr gut. Auch die Option den Kocher herauszunehmen scheint mir sinnvoll. Da tut es dann auch nicht ganz so weh, dass man das Fahrzeug nur kriechend verlassen kann während man mit Kocher in der Schublade kocht. Praktische Erfahrung haben wir damit allerdings noch nicht.
Franek gefällt dies
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von Nicky1987
#119
Vermutlich kennt ihr es alle: man möchte irgendetwas Bestimmtes im Kastenwagen bauen und stellt dann fest, dass erst hunderttausend andere Sachen notwendig sind bis man das machen kann, was man eigentlich machen möchte. Im konkreten Fall wollte ich eigentlich nur schnell endlich die Decke dämmen, damit es nicht mehr ganz so heiß wird.
Mittlerweile ist die Decke zumindest im vorderen Bereich gedämmt aber es war ein etwas längerer Weg dorthin, denn erst und parallel musste der Bereich über dem Fahrerhaus und ein Teil des Hängeschrankes über der Dinette fertig werden.
Zuletzt editiert von Nicky1987 vor 3 Monate, insgesamt 1 mal editiert.
AlexFL gefällt dies
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von Nicky1987
#120
Sämtliche Blechflächen über dem Fahrerhaus habe ich mit 2 Lagen 19 mm Armaflex sorgfältig gedämmt. Gut, dass ich recht zierlich bin. Sonst hätte ich mich in dem Fach da oben wohl nicht aufhalten können und hätte zum Dämmen den Dachhimmel ausbauen müssen.
Zum Tragen der Frontplatte mit Klappe haben wir an den oberen Träger nach vorne hin überstehend eine 15 mm Pappel-Sperrholzleiste in geschätzt ca. 15 cm Breite geschraubt (mit Blech- und Bohrschrauben in unterschiedlichen Längen). Im mittleren Bereich ist noch eine 30 x 40 mm Leiste hinterklebt um hier noch besser verschrauben zu können. Diese und die Klötze links und recht dienen auch als Abstandshalter, sodass die breite Leiste dann ungefähr gerade sitzt. Die Vorderkanten der Leisten sitzen so, dass die Frontplatte dagegen geschraubt werden kann.
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Als nächstes haben wir uns dann um die Verkleidung im Ablagefach gekümmert. Basis sind weiß beschichtete 3 mm Sperrholzplatten. Die große Platte von der Länge her genau so ausgelegt, dass sie vorne auf dem Blech über der Windschutzscheibe aufsteht. Beim nach vorne drücken und Verschrauben mit der zuvor montierte Leiste hat sie sich dann super der Wölbung angepasst. Die Übergänge zu den weiteren Plattenstücken wurden teils mit Silikon verfugt/verklebt. Die gedämmten Holme haben wir mit PVC-Folie in Wasseroptik beklebt.

Die werkseitige Plastik-Ablageschale haben wir drin gelassen. Die werkseitigen Styropor-Ablageschalen links und rechts davon haben nach dem Dämmen nicht mehr gepasst. Diese haben wir entsprechend zugeschnitten und die Schnittkanten mit dem Feuerzeug fachmännisch versiegelt.
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Für die Frontplatte musste natürlich wieder eine Schablone angefertigt werden. Anschließend haben wir die Front aus 15 mm Pappel-Sperrholz zugeschnitten. Aus der Front haben wir wiederum die Klappe ausgeschnitten. Die Schnittkanten haben wir mit Bootslack versiegelt.
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Die Frontplatte wurde im oberen Bereich gegen die Leisten verschraubt. Die Schraubenköpfe werden überwiegend in den Hängeschränken verschwinden. Über der Schiebtüre und gegenüber steht die Frontplatte jeweils auf, sodass wir mit nur einen weiteren Schraube im Bereich der Schiebetüre ausgekommen sind.
Die Klappe haben wir mit Hilfe von Hettich Mini-Aufschraubscharnieren mit Feder montiert. Da die verkleidete Leiste einen etwas unregelmäßigen Abstand zur Oberkante des Klappenausschnittes hatte haben wir 2 und 4 Stücke 3 mm Pappel-Sperrholz bei den Scharnieren hinterlegt. Die Klappe ist zu schwer um von den zwei Scharnieren oben gehalten zu werden. Hat jemand Erfahrung wie schwer so eine Klappe für 2 Scharniere sein darf? Meint ihr ein drittes und/oder viertes Scharnier würde helfen? Eventuell werde ich hier alternativ noch eine zusätzliche Feder/Aufsteller montieren.
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Was den unteren Abschluss angeht haben wir uns dafür entschieden, ein Alu-Eckprofil mit RGB-CCT LED-Stripe zu montieren. Das Licht strahlt hier in Richtung Fahrerkabine ab. Braucht kein Mensch ist aber trotzdem irgendwie cool. Und auch optisch gefällt uns der ca. 19 mm breite Alustreifen als Abschluss gut.
Bis auf den oder die noch fehlenden Push Locks ist das Ganze jetzt fertig. Wir konnten uns noch nicht entscheiden ob ein Push Lock mittig oder einer links und einer rechts kommt. Bei einem mittigen Pushlock müssten wir noch prüfen ob/wie der Gegenwinkel auf dem Plastik montiert werden kann. Was habt ihr hier gemacht?
Anscheinend habe ich „damals“ kein Foto von der fertigen Front mit Klappe gemacht. Hier ein aktuelles Foto mit bereits weiter fortgeschrittenem Ausbaustand:
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